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Die Geschichte des Berliner Tores in
Templin

Das Berliner Tor, eines der 3 Stadttore von Templin, als Bestandteil der
der noch heute fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Wehranlage,
der Stadtmauer um die Stadt Templin, zählt heute zu einer der schönsten
norddeutschen Backsteintore.
Das Berliner Tor wurde wie das Prenzlauer Tor und das Mühlentor zusammen
mit der Stadtmauer als einfache zweigeschossige Ge-bäude, die über der
Tordurchfahrt eine Wach- und Verteidigungs-anlage enthielten, errichtet.
Es waren reine Wehrbauten und ver-mutlich kaum geschmückt. Die
Errichtung fällt in die 2. Hälfte des 13.Jh.
In seiner heutigen Form präsentieren sich die Templiner Stadttore, so
auch das Berliner Tor, als Gebäude aus der 1. Hälfte ders 14.Jh.
Im Jahre 1860 wurde das inzwischen baufällig gewordene Tor gründlich
ausgebessert und als Kornspeicher umgebaut.
Auf der Nordseite des Gebäudes brach man auf jeder Etage große
Speicherluken in das Mauerwerk und installierte in einem neu
geschaffenen Dachausbau eine Winde um das Speichergut außerhalb des
Gebäudes in die einzelnen Etagen verbringen zu können. |

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